Wir nutzen bestehende Gebäude um und passen sie den heutigen Anforderungen an. Dadurch können vorhandene Strukturen weiterverwendet und gleichzeitig das baukulturelle Erbe erhalten werden.
«Die Sanierung und Umnutzung des Brückenkopfs leisten einen wichtigen Beitrag für eine hohe Baukultur. Sie ermöglichen den ressourcen- und umweltschonenden Erhalt des Bestehenden, der den historischen Kontext in die Gegenwart trägt. Gleichzeitig verfügen die grosszügigen neuen Wohnungen über hohe Raumqualitäten, fördern das Zusammenleben unter den Hausbewohnern und stärken – nicht zuletzt dank der Patina des ursprünglichen Bürogebäudes – den Genius Loci.»
Auszeichnung Berner Baukultur, Jurybericht, 2024.
«Das Verwaltungsgebäude am Kopf der Montbijou-Brücke war von Anfang an ein echtes Schiff: dreizehn Stockwerke, davon sechs unter Strassenniveau. Der Umbau durch Bauart zu einem Wohnhaus ist ein schönes Beispiel dafür, was mit dem umfangreichen und alternden Büroimmobilienbestand aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts möglich ist. (…) Wenn man ein letztes Mal die Aussicht betrachtet, bevor man Abschied nimmt, fällt es schwer zu glauben, dass das, was durch diese Umnutzung entstanden ist, auch hätte ausbleiben können. Vielleicht ist es genau das, was eine gelungene Transformation ausmacht: dem Bestehenden so viel Qualität zu verleihen, dass der vorherige Zustand unvorstellbar wird.»
Christophe Catsaros, «Une reconversion inspirante» in ArchiSTORM, 121, 2023.
«Das Quartier Ecoparc und der Europaplatz sind gelungene Beispiele, weil sie das Potenzial des bestehenden Charakters der Stadt vertieft und verstärkt haben. Das Gangloff-Areal ist nicht Detroit, Microcity ist nicht Bangalore und die Waldstadt Bremer ist nicht Singapur. Es handelt sich um massgeschneiderte Projekte, lesbar ohne Effekthascherei und zugänglich für die Menschen dieses Landes.»
Markus Jakob, « Les bonnes manières de l’architecture » in Promenades, Park Books, 2018.