Wir pflegen einen zwischenmenschlichen Umgang, der von Respekt, offenem Dialog und gegenseitigem Verständnis geprägt ist – sowohl innerhalb unseres Teams als auch mit allen Projektbeteiligten, von den ersten Entwürfen bis zur Aneignung der Räume durch die Nutzerschaft.

«Indem es auf den helvetischen Grundwerten – Wertschätzung der Arbeit, grosse Vielfalt an Fachwissen, Dialogkultur und gegenseitiger Respekt – aufbaut, pflegt das Büro eine ausgeprägte Kultur des Austauschs und der Zusammenarbeit, sowohl intern als auch extern. Es arbeitet mit einem dichten Netzwerk von Fachleuten – Ingenieurinnen und Ingenieuren, Spezialistinnen und Spezialisten, Unternehmen – zusammen, die oft schon bei den ersten Entwurfsskizzen einbezogen werden. Denn hier gilt mehr als anderswo: In der Einheit liegt die Stärke.»

Delphine Désveaux, «Culture partagée et approche holistique» in ArchiSTORM, Sonderausgabe 28, 2017.

«Unmögliches wird von niemandem verlangt. Für Bauart jedoch ist der Versuch, die Quadratur des Kreises zu lösen, eine Gelegenheit, gemeinsam mit seinen Partnern hybride Lösungen zu entwickeln: Bei der «Haus der Religionen» in Bern – einem ambitionierten und symbolträchtigen Projekt, das die Idee des interkulturellen Dialogs verkörpern sollte – bestand die Hauptaufgabe der Architekten darin, etwas scheinbar Unmöglichem eine Form und eine Dimension zu geben, um die Suche nach Finanzierung überhaupt erst in Gang zu setzen (…).»

Delphine Désveaux, «Culture partagée et approche holistique» in ArchiSTORM, Sonderausgabe 28, 2017.

«Das Berner Projekt «Haus der Religionen – Dialog der Kulturen» (…) ist ein Symbol für diese Vielfalt. (…) Das Funktionieren des Hauses der Religionen setzt gegenseitige Rücksichtnahme voraus. (…) Die Hauptaufgabe der Architekt:innen bestand darin, etwas, das zunächst unmöglich schien, in eine Form und Dimension zu bringen, die es ermöglicht, den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden (…).»

Walter Däpp, Bauart Booklet #008, Vivre ensemble, Stämpfli. 2013.