Wir minimieren die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen und die Auswirkungen des Bauens auf die Umwelt. Wichtige Elemente sind dabei ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser, die Förderung der Biodiversität, die Wiederverwendung vorhandener Komponenten und der Einsatz von Baustoffen aus Recyclingmaterial.

«Dennoch fördert Bauart keinen Konsumismus: Denn mehr ist nicht gleich besser – Ressourcenschonung ist ein verlässlicher Wert und eine Quelle für einfallsreiche Lösungen, bei denen der Bedarf zur Erfindung führt. Bereits im Jahr 2000 entwickelte Bauart beispielsweise ein Forschungsprojekt zum Thema des strikt Notwendigen und zur zeitgemässen Nutzung von Holz. Die Umsetzung zeigt sich in der «Smallhouse» – einem minimalen Wohnkonzept, das sich schnell auf kleiner Fläche realisieren lässt und insbesondere bei veränderten familiären Situationen eine ebenso einfache wie erschwingliche Lösung bietet.»

Delphine Désveaux, «Culture partagée et approche holistique» in ArchiSTORM, Hors-série 28, 2017.

«Es geht nicht nur darum, die nachhaltige Stadt auf konzeptioneller Ebene zu denken, sondern sie auch konkret zu erproben – durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Kompetenzen und die Suche nach den nötigen soziokulturellen Anknüpfungspunkten vor Ort. Auch wenn ein gewisser Traumanteil dieser Herangehensweise innewohnt, gelingt es der Architektur hier, sich im Konkreten zu verankern und damit ihre ökologische Verantwortung wahrzunehmen – von der städtebaulichen Ebene bis hin zum Ausführungsdetail.»

Pascal Gontier, « La durabilité comme partie intégrante de l’art de bâtir » in ArchiSTORM, Hors-série 28, 2017.

«In all diesen Projekten sorgt der Einsatz von Holz für eine energetische und ökologische Leistung – dank der Nutzung eines lokalen Rohstoffs, der Stärkung einer endogenen Wertschöpfungskette und der kontrollierten Ausführung von Wärmebrücken. Die Lösungen weichen teils bewusst von gängigen Praktiken ab, insbesondere in einem Land, in dem Dauerhaftigkeit und Stabilität zu den grundlegenden Werten zählen.»

Béatrice Mariolle, «Penser en systèmes» in ArchiSTORM, Hors-série 28, 2017.