Die Regeneration städtischer Gebiete lädt dazu ein, Industriebrachen als Palimpsest zu betrachten: Flächen, die auf der Grundlage des Bestehenden neu erfunden werden müssen. In Renens zeigt die Umnutzung eines ehemaligen Logistikzentrums in ein multifunktionales Gebäude, dass eine Umgestaltung sinnvoller ist als ein Abriss.

TransformationPublikation 2. Oktober 2026

Tabula scripta: Das Bestehende umgestalten, um die Stadt zu regenerieren

Die neueste Ausgabe der „Cahiers d’EspaceSuisse“, die sich dem Thema „Industriebrachen: Gebiete im Wandel“ widmet, enthält einen Artikel von Emmanuel Rey und Sophie Lufkin über das Potenzial der Umgestaltung bestehender Gebäude im Rahmen städtebaulicher Erneuerungsprozesse. Anhand des Begriffs „tabula scripta“ und am Beispiel der Creative Factory in Renens hinterfragt dieser Beitrag die Logik des „tabula rasa“ und untersucht die Ressourcen des Bestehenden im Hinblick auf eine kohlenstoffarme Gesellschaft.

↗ Artikel (PDF)

↗ Les Cahiers d'EspaceSuisse

↗ Creative Factory